Birgit Bäuchler, Bsc Stoffwechsel Rehabilitation

Wildkräuter unter der Lupe - Teil 2

Die Brennnessel – wild & nähstoffreich
Die Brennnessel (Urtica dioica) zählt zur Familie der Nesselgewächse. Man unterscheidet zwischen der Großen Brennnessel (kann bis zu 1,5 Meter hochwachsen) und der Kleinen Brennnessel. Beide Arten sind zum Verzehr geeignet. Man findet die Brennnessel sowohl im eigenen Garten als auch auf Wiesenflächen und in Parks. Zum Verzehr eignen sich die Blätter, die Samen sowie die Knospenspitzen. Brennnessel punkten mit einem hohen Gehalt an Vitamin C, E und K. Außerdem enthalten sie zahlreiche Mineralstoffe wie Kalium, Kupfer, Zink und Eisen. Besonders bemerkenswert ist der hohe Calciumgehalt von Brennnesseln – mit 100 g der Pflanze deckt man etwa 2/3 des täglichen Bedarfs. In der Naturheilkunde gilt die Brennnessel als stoffwechselanregend und harntreibend. Kulinarisch ist die Brennnesselpflanze vielseitig einsetzbar. So lassen sich viele Spinatgerichte auch mit Brennnessel zubereiten.

REZEPTTIPP Brennnesselsuppe

Zutaten:

  • 1 große Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 1/2 Stange Lauch
  • 1 mittelgroße Kartoffel, mehligkochend
  • 1 Zitrone
  • 1 EL Olivenöl oder Rapsöl
  • 200 g frisch gepflückte Brennnessel
  • 1 Liter Gemüsesuppe
  • 1 EL Sojasauce 1 Msp. Muskatnusspulver, 1 EL Hefeflocken
  • 25 g Mandelmus, sowie sowie 2 EL Mandelsplitter
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch fein schneiden und in einem Topf mit etwas Rapsöl andünsten, den geschnitten Lauch und die Brennnessel hinzufügen und so lange dünsten, bis die Blätter zusammenfallen. Die Kartoffel waschen, schälen und würfeln. Die Kartoffelwürfel hinzufügen und mit der Gemüsebrühe aufgießen. Mit Sojasauce, Muskat, Salz und Pfeffer würzen und 20 Minuten köcheln lassen. Anschließend pürieren und mit Hefeflocken und Zitronensaft verfeinern. Das Mandelmus einrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Suppe mit Mandelsplitter garniert servieren.

Quellen:

  • www.gesundheit.gv.at
  • Bundeslebensmittelschlüssel (BLS) des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat

Foto: Pixabay.com / svklimkin

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