Ambulante Stoffwechsel-Rehabilitation

Bei einer Erkrankung des Stoff­wechsels (Bsp.: Diabetes, Fettstoff­wechsel­störungen etc.) können im Zuge einer ambulanten Rehabilitation im Lebens.Med Zentrum St. Pölten Lebens-, Bewegungs- und Ess­gewohn­heiten analysiert und angepasst werden, damit die Stoff­wechsel­lage, der Gesundheits­zustand und die Lebens­qualität verbessert werden. Die Blut­werte können durch individuelle Therapien verbessert werden. Zudem wird eine Kontrolle der Krankheit ohne Medikamente angestrebt.

Die ambulante Stoffwechsel-Rehabilitation ist im Lebens.Med Zentrum St. Pölten in folgenden Phasen möglich:

Phase 2

Das Angebot der ambulanten Stoffwechsel-Rehabilitation der Phase 2 richtet sich vor allem an jene Patienten, für die der Arzt oder das Kranken­haus ein Rehabilitations­programm empfiehlt, für die es aber nicht oder nur schwer möglich ist, einen stationären Aufenthalt in Anspruch zu nehmen. Dazu sind die Patienten in der Regel an mind. drei Tagen pro Woche für mehrere Stunden im Lebens.Med Zentrum St. Pölten und erhalten über einen Zeit­raum von sechs Wochen ärztliche Betreuung, Diagnostik, Beratung sowie Therapien.

Phase 3

Die ambulante Stoffwechsel-Rehabilitation der Phase 3 kann im An­schluss an eine stationäre oder ambulante Rehabilitation der Phase 2 in An­spruch ge­nommen werden. Damit werden die er­lernten Fähig­keiten weiter ver­festigt und der begonnene Rehabilitations­prozess fortgesetzt. Das Programm er­streckt sich über neun bis zwölf Monate mit rund zwei Stunden Therapie an zwei Tagen pro Woche. Daher ist dieses Programm auch für Berufs­tätige geeignet.

Krankheitsbilder

  • Diabetes mellitus (mit oder ohne diabetischen Spätkomplikationen)
  • Diabetes mellitus mit terminaler Niereninsuffizienz (Dialyse)
  • Metabolisches Syndrom
  • Adipositas
  • Fettstoffwechselstörungen
  • Mangel- und Fehlernährung bei chronischen Erkrankungen

Inhalte des Programms

Das Rehabilitations- und Behandlungs­programm umfasst neben fach­ärztlicher und allgemein­medizinischer Betreuung (Diagnostik, Unter­suchung, Beratung):

Physiotherapie/Medizinische Trainingstherapie

Ein Schwer­punkt der Stoffwechsel-Rehabilitation ist die Bewegungs­therapie. Mit Kraft- und Ausdauer­training, Heil­gymnastik und Gefäßtraining werden die Leistungs­fähigkeit ge­steigert, die Folgen der Er­krankung ge­lindert und weiteren Er­krankungen vor­gebeugt.

Ernährungstherapie

Bei Stoff­wechsel­erkrankungen stellt die richtige Ernährung einen wesentlichen Schwer­punkt des Rehabilitations­programmes dar. Mithilfe einer Ernährungs­umstellung lassen sich sämtliche Parameter nachweislich verbessern. Neben Basis­schulungen mit praktischen Beispielen sowie in der Schau­küche werden die Patienten bei ihrer Ernährungs­umstellung unterstützt. Somit soll ein lang­fristiger Erfolg ermöglicht werden.

Klinische- und Gesundheitspsychologie

Bei psychologischen Beratungs­gesprächen und Schulungen wird Unter­stützung im Um­gang mit der Er­krankung gegeben.

Antragstellung

Möglich ist die ambulante Stoffwechsel-Rehabilitation im Lebens.Med Zentrum St. Pölten für Patienten, die in einem Umkreis von rund 45 Minuten um St. Pölten wohnen.

Hier gibt es nähere Informationen zur Antrag­stellung. Als Indikation ist bei der Stoffwechsel-Rehabilitation "Stoffwechsel­erkrankungen" anzukreuzen, die Hinweise "ambulant" und die jeweilige Phase müssen ergänzt werden.

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